Über

Bonjour und salem aleikum, Träumer.

Du willst wahrscheinlich auch wissen, wer ich bin?! Ich bin Annika, natürlich auch Träumerin und hab mit meinen 27 Jahren schon einen ziemlich krummen und schiefen Weg hinter mir (und hoffentlich noch vor mir).

Als Teenagerin wollte ich Ärztin werden und zu Ärzte ohne Grenzen gehen. Im Bio-LK habe ich mir das dann nochmal überlegt- ich war nur so mittelmäßig und dachte, das Medizinstudium wird zu schwer. Also brauchte ich eine andere Idee, ich schwankte zwischen „was mit Sprachen“ und „was mit Kindern“… Dinge, die ich schon kannte und konnte. Ich entschied mich für Vergleichende Literaturwissenschaft. Damals hatte ich so ein verklärte Idee von mir als Literaturprofessorin Marke Robin Williams in Club der toten Dichter im Kopf. Ich fing direkt nach dem Abi an und fand es direkt scheiße. Nach 3 Wochen wusste ich, laaaangweilig und irgendwie perspektivlos. Die Idee von der Carpe-Diem-Professorin verschwand in den verschulten Seminaren und andere Ziele hatte ich keine.

Also brach ich direkt ab, machte ein Praktikum in einer Klinik für Essgestörte und war wieder bei „Irgendwas mit Kindern“- ich wollte Kinder- und Jugendpsychotherapeutin werden. Ich bewarb mich nun doch für Medizin, wurde aber überall abgelehnt. Also ging ich zur Studienberatung- Psychologie und Erziehungswissenschaft. Psychologie hatte an dem Tag geschlossen, aber EW gefiel mir so gut, dass ich dabei blieb. Zum Bewerben war es aber schon zu spät, also machte ich ein längeres Praktikum in der Grundschule und fing danach mit dem Studieren an.

Neben dem Studium, das mir ganz gut gefiel, machte ich Praktika in einem Jugendtreff und in einem Kinderhort in Namibia. Und merkte, dass die Arbeit mit Kindern zwar Spaß macht, aber intellektuell nicht anspruchsvoll genug ist (liebe Erzieherinnen, bitte schlagt mich nicht, euer Job ist super, aber nach zwanzig Runden Uno merkt man halt schon, wie einem das Hirn zur Nase raus tropft). Ich fing an, mich mehr für die Hintergrundarbeit zu interessieren. Nach einem Praktikum in einer NGO für Pazifismus war ich total begeistert. Auch ein Freiwilligendienst in Indien im Büro einer NGO war genau mein Ding. Nach Indien ging ich auf Jobsuche- als Berufsanfänger ist es schwierig, in eine NGO einzusteigen. Aber ich habe einen anderen coolen Job gefunden: Ich arbeite in einer Beratungsstelle für Flüchtlinge, die in Deutschland arbeiten möchten.

Ich beschäftige mich also den ganzen Tag mit Studien- und Berufswahl, mit Berufen, in denen es zu viele oder zu wenig Fachkräfte in Deutschland gibt und mit Menschen, die kommen und sagen „Ich habe X gelernt, dann aber Y gemacht und würde jetzt eigentlich noch lieber mit Z anfangen“. Ich selbst habe ja auch etwas gebraucht und viel nachgedacht. Außerdem stalke ich leidenschaftlich gerne Leute und kenne deswegen unzählige Wege von der Schule raus ins Leben.

Und alles, was ich dabei so gelernt habe, will ich jetzt mal in diesem Blog raushauen. Enjoy und schreibt mir Fragen oder Kommentare, wenn ihr Lust habt.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s